Der Verteidigungsausschuss zu Gast in Hamburg bei der FüAK
Am Montag hatte ich die wahrscheinlich kürzeste Anreise zu einem offiziellen Delegationsbesuch in meiner gesamten Laufbahn als Abgeordneter. Zusammen mit den verteidigungspolitischen Sprechern der anderen Bundestagsfraktionen besuchte ich die Führungsakademie der Bundeswehr bei uns in Hamburg-Blankenese.
Für die FüAK ergeben sich durch die Bundeswehrreform viele neue Möglichkeiten: Durch Schließungen und Verlagerungen anderer Bildungseinrichtungen gewinnt die FüAK und der Standort Hamburg als zentrale Stelle für die Führungsausbildung innerhalb der Bundeswehr weiter an Bedeutung.
Als reine Freiwilligenarmee muss die Bundeswehr ihre Attraktivität steigern, um motivierte, leistungsbereite junge Menschen für eine militärische Laufbahn zu begeistern. Eine stärkere Betonung des Aspekts Bildung ist dabei der richtige Weg.
Mit dem Leiter der FÜAK Kommandant Lidsba diskutierten wir über Möglichkeiten, wie wir die Aus- und Weiterbildung in der Bundeswehr weiter verbessern können. Er berichtetet uns, dass ein besonderer Vorteil der FüAK in ihrer internationalen Ausrichtung liegt. Ein erfolgreicher Abschluss eines Führungslehrganges an der FüAK besitzt eine solche hohe Anerkennung, dass die Soldaten, sollten sie die Bundeswehr verlassen wollen, jederzeit in internationalen Organisationen in leitenden Positionen tätig werden können.









