Bildungsreise zum Deutschen Bundestag
Es berichtet Florian Gust, Praktikant im Wahlkreisbüro
Die vom Abgeordneten des Deutschen Bundestages Burkhardt Müller-Sönksen dreimal pro Jahr angebotene politische Bildungsreise nach Berlin fand in diesem Jahr Mitte September statt.
Nach einer morgendlichen Bahnfahrt von Hamburg nach Berlin wurden die Teilnehmer von einem Reisebus zum ersten Halt, dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, gebracht, wo seine die Aufgaben und Funktionsweisen, den Teilnehmern ausführlich vorgestellt wurden.
Es ist damit beauftragt ist, einerseits die Bundesregierung über die wichtigsten Nachrichten zu informieren. Hierzu werden die Nachrichten gesammelt, gefiltert und für die Regierung aufbereitet. Außerdem informiert es die Bevölkerung über die Arbeit der Bundesregierung.Anschließend ging es weiter in die FDP-Parteizentrale in Berlin-Mitte. Dort lud, nach einem ausführlichen Rundgang, der auch eine Besichtigung des Büros von Parteichef Guido Westerwelle beinhaltete, ein Informationsgespräch im Walter-Scheel-Zentrum zu einer ertragreichen Fragerunde ein. Dieses Zentrum ist nach dem vierten Bundespräsidenten und FDP-Politiker Walter Scheel benannt.
Im Anschluss an ein leckeres Mittagessen ging es für die Gruppe weiter in den Deutschen Bundestag. Dort besuchten sie zum einen eine Plenarsitzung zur Haushaltsdebatte, um anschließend an einer ausführlichem Diskussionsrunde, unter anderem, mit den Abgeordneten Burkhardt Müller-Sönksen, Nicole Bracht-Bendt, Sylvia Canel, Patrick Meinhardt, Heinz Golombeck und Dr. Christel Happach-Kasanteilzunehmen. Dort wurden weitreichende Themen, von Internetsperren, über Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken, bis zu Funktionsweisen und Effektivität von Volksentscheiden diskutiert. Eine Frage, die zu reger Beteiligung führte, war, wie sich Bundestagsabgeordnete im Bundestag benehmen sollten, da sie ja auch eine Vorbildfunktion inne haben. Dazu kann anschließend noch die Frage auf, warum der Plenarsaal bei Debatten meistens schlecht gefüllt sei. Dies wurde damit erklärt, dass die Hauptarbeit eines Abgeordneten nicht im Plenarsaal, sondern in den Ausschüssen stattfindet und deshalb nur bei sehr wichtigen Reden der Bundestag komplett gefüllt ist.
Der zweite Tag begann mit einer Stadtrundfahrt durch Berlin mit einem Schwerpunkt auf dem Regierungsviertel, durchgeführt von einem überaus kompetenten Guide. Darauf folgte der eher unpolitische Teil der Reise, einem Besuch des Museums für Film und Fernsehen im Sony-Center, welches ausführlich die Geschichte von Film und Fernsehen, in allen Eigenschaften und Facetten beleuchtet. Ausgewählt wurde dieses Museum insbesondere Aufgrund Herr Müller-Sönksens Tätigkeit als medienpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion.
Abschließend fand für die Teilnehmer noch ein Informationsgespräch im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung statt, welches unter anderem die Ziele und die Effektivität deutscher Entwicklungsarbeit beleuchtete. Dazu wurden die Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen erklärt. Dies ist ein 8-Punkte Programm, dass bis zum Jahr 2015 Probleme wie Armut, Hunger, hohe Kindersterblichkeit und geringe Schulbildung in einigen Teilen der Welt bekämpfen soll. Außerdem wurde die Notwendigkeit der Anhebung deutscher Entwicklungshilfe auf 0,7% des Bruttoinlandsprodukts näher gebracht.Die Gruppe hatte auch die Möglichkeit den Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz zu treffen. Bei dieser Gelegenheit hat dieser auch noch über seine Tätigkeit im Ministerium gesprochen.












